{"id":833,"date":"2013-08-22T09:36:34","date_gmt":"2013-08-22T08:36:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfey.ch\/blog\/?p=833"},"modified":"2013-08-22T10:31:51","modified_gmt":"2013-08-22T09:31:51","slug":"himmel-und-holle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/2013\/08\/22\/himmel-und-holle\/","title":{"rendered":"Himmel und H\u00f6lle"},"content":{"rendered":"<h2>H\u00f6lle &#8211; Taman Negara<\/h2>\n<p>Leider konnten wir nicht ewig in der K\u00fchle der Cameron Highlands bleiben. Unsere urspr\u00fcnglich direkt im Anschluss an Kuala Lumpur geplante Tour in den Taman Negara National Park konnten wir jetzt nach Abschluss der Feiertage in Angriff nehmen. Da es keine direkten \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel zwischen diesen beiden Touristenzielen gibt, buchten wir einen Transfer \u00fcber unser guest house. Dieser bestand aus einer dreist\u00fcndigen Busfahrt nach Kuala Tembeling, gefolgt von drei Stunden Wartezeit und wiederum drei Stunden auf dem Boot. In Kuala Tembeling muss der Nationalparkeintritt von 1 Ringgit pro Person (ca. 28 Rappen) berappt werden. Wohl damit der Lohn der Angestellten trotzdem erwirtschaftet wird, kommt noch eine Fotografiergeb\u00fchr von 5 Ringgit pro Person dazu. Kuala Tembeling fungiert ausschliesslich als Umschlagsplatz f\u00fcr Touristen vom und in den Dschungel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-163849.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-163849.jpg\" alt=\"20130822-163849.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die dreist\u00fcndige Fahrt mit dem Kanu war eine Tortur, weil wohl nur f\u00fcr Menschen unter 1.50 Meter bequem. Zudem war sie auch noch \u00fcberfl\u00fcssig, wie sich herausstellen sollte, da man auch bequem mit dem Bus nach Kuala Tahan gelangt. Dort angelangt, wurden wir mit der versammelten Horde an Touristen vom Verk\u00e4ufer des gr\u00f6ssten Reiseveranstalters Han Travel dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt, was sie alles f\u00fcr spannende Touren anbieten. Sobald wie m\u00f6glich fl\u00fcchteten wir auch vor der extrem schw\u00fclen Hitze in unser klimatisiertes Zimmer.<\/p>\n<p>Kuala Tahan liegt direkt ausserhalb des Nationalparks, von diesem trennt es nur der Fluss. Um diesen zu \u00fcberqueren, f\u00e4hrt man in einem der zahlreichen Taxis auf die andere Seite. Im Dorf selbst sind die meisten Restaurants auf dem Wasser gebaut, die sogenannten Floating Restaurants. Die meisten waren wohl noch im Ferienmodus und somit geschlossen. Die zwei Restaurants die offen waren, wurden von \u00fcberwiegend franz\u00f6sischen und holl\u00e4ndischen Touristen gef\u00fcllt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-164424.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-164424.jpg\" alt=\"20130822-164424.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag machten wir uns fr\u00fch auf den Weg, um der gr\u00f6ssten Hitze zu entgehen. Wir hatten uns eine ca. dreist\u00fcndige Wanderung durch den Nationalpark ausgesucht, um auszuprobieren, wie akkurat die Wegzeiten sind. Den ersten Teil des Wegs l\u00e4uft man auf einem Steg, der breit durch den Dschungel f\u00fchrt und somit auch mit Flip Flops zu bew\u00e4ltigen ist. Die Bretter knarzen dabei so laut, dass jegliches Getier selbstverst\u00e4ndlich das Weite sucht, bevor man es zu Gesicht bekommt. Sobald der Steg endet, verk\u00fcndet ein Schild, man solle doch lieber einen Guide engagieren, um fortzufahren. Dieses Schild haben wir ignoriert und sind auf dem weiter gut erkennbaren Weg durch den Wald gewandert. Doch auch hier sahen wir lediglich ein Eichh\u00f6rnchen und unz\u00e4hlige Riesenameisen (bis zu 3 cm lang). Schon nach kurzer Zeit war unsere gesamte Kleidung v\u00f6llig durchtr\u00e4nkt von Schweiss, selbst zu dieser noch relativ fr\u00fchen Zeit herrschte eine Luftfeuchtigkeit, die seinesgleichen sucht. Das Ziel der Wanderung war der Ausblick vom Bukit Indah, den wir nach einer Weile erreichten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-165631.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-165631.jpg\" alt=\"20130822-165631.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eigentlich w\u00e4re diese Wanderung als Rundweg gedacht, wir konnten aber leider keine Fortsetzung des Pfades finden und so kehrten wir um. Hier sahen wir noch eine Riesenechse, das Highlight unseres Ausflugs.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-170155.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-170155.jpg\" alt=\"20130822-170155.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als wir nach ca. drei Stunden zur\u00fcck in Kuala Tahan waren und dabei drei Liter Wasser getrunken hatten, beschlossen wir, die vorgesehene siebenst\u00fcndige Wanderung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag sein zu lassen und die &#8220;H\u00f6lle&#8221; wieder zu verlassen.<\/p>\n<h2>Jungle Train<\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, gibt es von Kuala Tahan einen Bus nach Jerantut. Von dort (aus Singapur kommend) f\u00e4hrt der sogenannte Jungle Train bis an den nord\u00f6stlichsten Zipfel Malaysias. Um auf unserer Reise wenigstens mit einem richtigen Zug gefahren zu sein, nahmen wir diesen bis Kota Bharu an der Ostk\u00fcste. Die Strecke f\u00fchrt sieben Stunden lang durch den sekund\u00e4ren Dschungel, es ist \u00fcberraschenderweise vor allem gr\u00fcn.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-170827.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-170827.jpg\" alt=\"20130822-170827.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Kota Bharu<\/h2>\n<p>Kota Bharu gilt als Zentrum der Handwerkskunst Malaysias. Da wir aber am Sonntag dort waren, kamen wir nicht in den Genuss des Handwerks, da alles geschlossen war. Also vertrieben wir uns die Zeit in einer Shopping Mall und mit der Reservation einer Unterkunft auf den Perhentian Islands. An diesem Sonntag endeten die Schulferien in Malaysia und so hofften wir, nicht mehr allzu grosse Probleme zu haben. Es dauerte allerdings trotzdem drei Stunden, bis wir doch noch ein freies Zimmer gefunden hatten.<\/p>\n<h2>Himmel &#8211; Perhentian Islands<\/h2>\n<p>Die Perhentian Islands sind zwei Inseln vor der K\u00fcste von Kuala Besut. Wir waren schliesslich auf der gr\u00f6sseren der beiden, auf Perhentian Besar. Dort hatten wir im Samudra Beach Chalet an der S\u00fcdk\u00fcste Zuflucht gefunden. Obwohl die Inseln extrem touristisch sind und Scharen von Europ\u00e4ern anziehen, die hier Schnorcheln und Tauchen gehen, wirken sie nicht \u00fcberf\u00fcllt und behalten einen sehr entspannten Charakter. In unserer Bucht befanden sich ca. 6 Unterk\u00fcnfte, die jeweils auch ein Restaurant betreiben. Von unserem &#8220;Chalet&#8221; aus hatten wir einen wundersch\u00f6nen Meeresblick mit t\u00fcrkisfarbenem kristallklarem Wasser.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-172526.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-172526.jpg\" alt=\"20130822-172526.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-171933.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130822-171933.jpg\" alt=\"20130822-171933.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unsere drei Tage auf der Insel verbrachten wir mit schnorcheln, kanufahren, lesen, essen und schlafen.<\/p>\n<h2>Kuala Besut<\/h2>\n<p>Eigentlich wollten wir heute noch einen kurzen Zwischenstopp in Kuala Terengganu machen, bevor wir morgen ein zweites Mal in Kuala Lumpur halten. Nach 1.5 Stunden Wartezeit, in der kein Bus kam, entschieden wir uns, lieber hier in Kuala Besut zu \u00fcbernachten und am Morgen einen Expressbus nach KL zu nehmen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00f6lle &#8211; Taman Negara Leider konnten wir nicht ewig in der K\u00fchle der Cameron Highlands bleiben. Unsere urspr\u00fcnglich direkt im Anschluss an Kuala Lumpur geplante Tour in den Taman Negara National Park konnten wir jetzt nach Abschluss der Feiertage in Angriff nehmen. 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