{"id":741,"date":"2013-08-09T10:27:30","date_gmt":"2013-08-09T09:27:30","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfey.ch\/blog\/?p=741"},"modified":"2013-08-09T11:48:17","modified_gmt":"2013-08-09T10:48:17","slug":"von-historie-tagespolitik-und-fisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/2013\/08\/09\/von-historie-tagespolitik-und-fisch\/","title":{"rendered":"Von Historie, Tagespolitik und Fisch"},"content":{"rendered":"<h2>Suwon<\/h2>\n<p>Zur\u00fcck in Seoul machten wir uns sofort wieder auf in Richtung S\u00fcden &#8211; aber nur bis zur Millionenstadt Suwon, erreichbar mit der U-Bahn. Dort gibt es zum einen noch \u00dcberreste einer alten Festungsanlage (Hwaseong), die der ehemalige K\u00f6nig Jeongjo errichten liess, als er plante, Suwon zur Hauptstadt zu machen. Er starb, bevor der Plan umgesetzt wurde, heute kann man aber noch auf der Mauer spazieren und die Stadt betrachten. Zur Belustigung der Touristen wird von der Suwon Cultural Foundation t\u00e4glich eine Kampfkunstshow pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-172627.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-172627.jpg\" alt=\"20130809-172627.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da der Grossteil des historischen Teils der Stadt zerst\u00f6rt wurde, ist der \u00dcberrest nicht allzu sehenswert. Also machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Minsok Village, einer Touristenstadt die nach dem Modell eines traditionellen koreanischen Dorfes gebaut wurde. Dort kann man traditionelle Handwerksk\u00fcnste wie Seidenspinnerei, T\u00f6pferei und Korbflechterei beobachten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-173814.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-173814.jpg\" alt=\"20130809-173814.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ausserdem wird ein traditioneller Bauerntanz aufgef\u00fchrt, bei dem man schon vom zusehen Nackenschmerzen bekommt. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-184524.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-184524.jpg\" alt=\"20130809-184524.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da an diesem Tag zuf\u00e4llig der Schweizer Nationalfeiertag war, suchten wir am Abend zur Feier des Tages noch das Swiss Chalet in Itaewon auf. Dort liessen wir mit Ch\u00e4sfondue und R\u00f6sti den Abend ausklingen.<\/p>\n<h2>Panmunjeom<\/h2>\n<p>Keine Koreareise darf auf einen Besuch in Nordkorea verzichten. Leider sind Reisen ins Landesinnere momentan aufgrund der angespannten Beziehungen zwischen Nord und S\u00fcd auf Eis gelegt. Was aber immer m\u00f6glich ist, ist ein Besuch von Panmunjeom, auch Joint Security Area (JSA) genannt. Diese gemeinsam administrierte milit\u00e4rische Siedlung liegt in der demilitarisierten Zone (DMZ), einem vier Kilometer breiten Trennungsstreifen zwischen Nord und S\u00fcd. <\/p>\n<p>Bevor wir diese betreten konnten, besuchten wir auf unserer Tagestour noch das Odusan Unification Observatory, wo man politisch auf den Besuch eingestellt wird. Nach der sehr s\u00fcdkoreanisch gepr\u00e4gten Propaganda kann man theoretisch \u00fcber den Fluss in den Norden schauen. An diesem Tag war aber das Wetter relativ schlecht und die Sicht auch. <\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes besuchten wir noch Imjingak, wo man auf der Freedom Bridge bis zur Absperrung laufen kann. Von hier kann man auch den Zug beobachten, der zwei mal t\u00e4glich leer in Richtung Norden f\u00e4hrt als Symbol der m\u00f6glichen Vereinigung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-1815101.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-1815101.jpg\" alt=\"20130809-181510.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Anschluss ging es in Richtung JSA. Bevor wir diese aber betreten konnten, mussten wir am Camp Bonifas in einen offiziellen Bus der UNO wechseln. Nachdem wir schriftlich jegliche Haftung \u00fcber unser Schicksal \u00fcbernahmen und einer intensiven Passkontrolle unterzogen wurden, durften wir durch zwei Absperrungen mit Panzersperren hindurch in die JSA vordringen. Hier gibt es Verhandlungsr\u00e4ume, wo unter anderem das Ende des Koreakrieges verhandelt wurde. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-175555.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-175555.jpg\" alt=\"20130809-175555.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist klar geregelt, welche Seite wann Zugriff auf den gemeinsamen Bereich hat (auch wenn sich der Norden nicht immer strikt daran h\u00e4lt). So darf der Norden morgens dort Besuch empfangen, der S\u00fcden nachmittags. Dementsprechend waren wir am Nachmittag kurz in diesem Bereich und konnten einen Meter in nordkoreanisches Territorium eindringen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Aufenthalts wird man ununterbrochen von der n\u00f6rdlichen Seite beobachtet, es sind mehrere Fernrohre und grosse Objektive aufgestellt. Sogar der Wachposten hat ein Fernglas dabei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-175828.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-175828.jpg\" alt=\"20130809-175828.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Besuch der JSA war insgesamt relativ kurz und Fotos auf bereits gezeigtes beschr\u00e4nkt. So k\u00f6nnen wir weder die \u00fcberdimensionierte nordkoreanische Fahne im sogenannten Propaganda Village zeigen, noch die kleinere s\u00fcdkoreanische Schwester im sogenannten Freedom Village.<\/p>\n<h2>Jongmyo &#038; Noryangjin<\/h2>\n<p>An unserem letzten Tag in S\u00fcdkorea besuchten wir noch den Jongmyo Shrine, einem Tempel, wo die Ahnentafeln der k\u00f6niglichen Familie aufbewahrt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-184632.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-184632.jpg\" alt=\"20130809-184632.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach konnten wir uns nicht verkneifen, noch den gr\u00f6ssten Fischmarkt Seouls, wenn nicht S\u00fcdkoreas (Noryangjin) zu besuchen. Hier kann man alles kaufen, was im Meer lebt, hier eine kleine Auswahl:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-182923.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-182923.jpg\" alt=\"20130809-182923.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183043.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183043.jpg\" alt=\"20130809-183043.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183056.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183056.jpg\" alt=\"20130809-183056.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183102.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183102.jpg\" alt=\"20130809-183102.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183137.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183137.jpg\" alt=\"20130809-183137.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die lokale Spezialit\u00e4t ist koreanisches Sashimi, was vor Ort zubereitet und in einem der anliegenden Restaurants gegessen wird. Wir hatten dies schon in Yeosu probiert und haben an unserem letzten Abend einen koreanischen Tischgrill vorgezogen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183454.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/20130809-183454.jpg\" alt=\"20130809-183454.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen mussten wir uns schweren Herzen von S\u00fcdkorea und unseren Gastgebern Benji und Arum verabschieden. Danke f\u00fcr zwei sch\u00f6ne Wochen mit vielen kulinarischen Highlights!<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Suwon Zur\u00fcck in Seoul machten wir uns sofort wieder auf in Richtung S\u00fcden &#8211; aber nur bis zur Millionenstadt Suwon, erreichbar mit der U-Bahn. 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