{"id":534,"date":"2013-06-30T23:33:43","date_gmt":"2013-06-30T22:33:43","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfey.ch\/blog\/?p=534"},"modified":"2013-07-01T01:07:36","modified_gmt":"2013-07-01T00:07:36","slug":"countdown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/2013\/06\/30\/countdown\/","title":{"rendered":"Countdown"},"content":{"rendered":"<p>Wir hatten schon die Kupplung durchgetreten und waren bereit, hochzuschalten, als wir wieder ausgebremst wurden. Und zwar erneut von Fieber und Magenproblemen, diesmal bei Andrea. Also legten wir in Ba\u00f1os mal wieder einen Krankheitstag ein.<\/p>\n<p>Aber vorher durften wir in Riobamba noch mit dem Autoferro fahren. Dieser &#8220;Zug&#8221; ist ein Lastwagen auf Schienen mit 34 Pl\u00e4tzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-173835.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-173835.jpg\" alt=\"20130630-173835.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Neben der gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Optik scheint dieses Gef\u00e4hrt auch sonst nicht gut f\u00fcr die Schiene angepasst zu sein. Bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km\/h ruckelte es st\u00e4ndig gewaltig, so dass Fotos im Fahren unm\u00f6glich waren. Dank der Lautst\u00e4rke des Motors und der erst 2011 schlecht verlegten Schienen konnten wir auch die Erkl\u00e4rungen der Zugbegleitung nicht folgen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-174056.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-174056.jpg\" alt=\"20130630-174056.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Trotzdem erreichten wir nach ca. einer Stunde Fahrt den Endbahnhof Urbina, wo normalerweise gute Sicht auf den Chimborazo ist. Meist war er allerdings hinter den Wolken versteckt, kurz zeigte er sich dann doch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-174243.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-174243.jpg\" alt=\"20130630-174243.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach insgesamt 1 1\/4 Stunden Aufenthalt in Urbina ging es ruckelig zur\u00fcck nach Riobamba.<\/p>\n<h2>Ba\u00f1os<\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, fiel der erste Tag in Ba\u00f1os flach. Am zweiten Tag versuchten wir uns auf einer Wanderung zum Bellavista auf dem Hausberg von Ba\u00f1os. Die Verl\u00e4ngerung \u00fcber Runtun zum Mirador de la Virgen del Agua Santa liessen wir dann im Hinblick auf die Genesung aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-174756.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130630-174756.jpg\" alt=\"20130630-174756.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Stattdessen sind wir noch in den EcoZoo von Ba\u00f1os, wo es unter anderem Pumas und Jaguare zu sehen gab. Neben den Tieren ist auch die Lage des Zoos \u00fcber einer Schlucht sehenswert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-185410.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-185410.jpg\" alt=\"20130630-185410.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Abend erholten wir uns standesgem\u00e4ss in der st\u00e4dtischen Piscina de la Virgen mit der gesamten Dorfbev\u00f6lkerung plus einigen weiteren Touristen. Im wohltemperierten Becken waren nach kurzer Zeit alle Sitzpl\u00e4tze besetzt, der Rest des Beckens f\u00fcllte sich aber trotzdem, so dass wenige Zentimeter zwischen den Badenden blieben. Das zweite Becken war so heiss, dass wir selbst die F\u00fcsse nur wenige Sekunden hinein halten konnten. Erstaunlicherweise blieben einige Leute mehrere Minuten komplett im Wasser.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-185502.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-185502.jpg\" alt=\"20130630-185502.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es Andrea wieder ein bisschen besser und wir wagten uns auf eine Fahrradtour ins Tal der Kaskaden. Beim zweiten Wasserfall nahmen wir eine Seilbahn, um auf die andere Seite des Tals zu gelangen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-180004.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-180004.jpg\" alt=\"20130630-180004.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der dritte Wasserfall war dann das angek\u00fcndigte Highlight, der Pailon del Diablo. Pl\u00f6tzlich trafen wir wieder auf jede Menge Touristen, vorwiegend US-Amerikaner.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-180306.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-180306.jpg\" alt=\"20130630-180306.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einem typischen Almuerzo bestiegen wir wieder unsere Drahtesel und fuhren ein kleines St\u00fcck bergauf nach Machay. Von dort gingen wir auf einem schmalen Pfad durch den Nebelwald auf der Suche nach einem weiteren Wasserfall. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir den Speisesaal der Schmetterlinge.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-180920.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-180920.jpg\" alt=\"20130630-180920.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz darauf kehrten wir um und fuhren zur\u00fcck zum Pailon del Diablo. Um nicht das Tal hinauf fahren zu m\u00fcssen, wurden wir mitsamt den Fahrr\u00e4dern auf der Ladefl\u00e4che eines Kleinlasters zur\u00fcck nach Ba\u00f1os kutschiert.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir nach Quito.<\/p>\n<h2>Quito<\/h2>\n<p>In unserer Unterkunft im Mariscal angekommen, machten wir uns auf Erkundungstour zu den verschiedenen Touranbietern f\u00fcr eine Tour in den Oriente. Wie \u00fcblich dauert dies eine Weile und der Tag war vorbei. Leider war unsere pr\u00e4ferierte Option, die Shiripuno Lodge im Yasuni Nationalpark durch eine Privattour komplett ausgebucht. So entschieden wir uns f\u00fcr eine Tour in die Guacamayo Ecolodge im Cuyabeno Nationalpark. Den n\u00e4chsten Morgen verbrachten wir mit der Buchung selbiger.<\/p>\n<p>Im Anschluss verschafften wir uns mithilfe eines Panorama-Touristenbus einen ersten \u00dcberblick \u00fcber diese grossfl\u00e4chige Millionenstadt. So konnten wir vom El Panecillo das Panorama von Quito geniessen und die Virgen de Quito sehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-182332.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-182332.jpg\" alt=\"20130630-182332.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einem Kurzbesuch im Botanischen Garten gingen wir zur\u00fcck nach Mariscal. Den Abend verbrachten wir im &#8220;Gringolandia&#8221;, wie die Gegend um den Plaza Foch auch genannt wird. Leider waren die Preise hoch und die Qualit\u00e4t der Cocktails tief.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, einem Samstag, machten wir einen Tagesausflug nach Otavalo, dessen Samstagsmarkt der beste in Ecuador sein soll. Am Busbahnhof angekommen, trauten wir unseren Augen kaum, denn es bildete sich bereits eine 500 Meter lange Schlange. Leider war diese Schlange f\u00fcr Tickets nach Otavalo. Nach einigen Abkl\u00e4rungen und Abw\u00e4gungen entschieden wir uns, gemeinsam mit zwei Belgiern ein Taxi zu teilen, um nicht zu sp\u00e4t in Otavalo anzukommen.<\/p>\n<p>Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir das Dorf und st\u00fcrzten uns in die Menge. Nach unseren intensiven Markterfahrungen aus Bolivien und Peru gab es nicht viel Neues zu sehen, einzig ein H\u00e4ndler mit einer G\u00e4nsefamilie war ein Novum.<\/p>\n<p>Den heutigen Tag verbrachten wir in der Altstadt von Quito. Das Gebiet um den Plaza Grande ist sonntags verkehrsberuhigt und so kann man entspannt flanieren. Auch Quite\u00f1os nehmen diese Gelegenheit wahr und veranstalten ein kleines Volksfest. Neben etlichen musikalischen Darbietungen gibt es Tanz und viele Verkaufsst\u00e4nde. Auch eine Prozession der Jesuiten fand statt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-183840.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-183840.jpg\" alt=\"20130630-183840.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Damit wir nicht v\u00f6llig ungebildet aus Quito abreisen, besuchten wir den Palacio del Gobierno. Dort ist der echte Regierungssitz von Rafael Correa. Unter etlichen Staatsgeschenken befand sich auch ein Teller aus Meissner Porzellan mit einem Emblem des Brandenburger Tores, was uns als Kathedrale von Berlin vorgestellt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-184230.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/20130630-184230.jpg\" alt=\"20130630-184230.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Restprogramm<\/h2>\n<p>Morgen fr\u00fch fliegen wir nach Lago Agrio, um unsere viert\u00e4gige Dschungeltour anzutreten. Nach zwei weiteren Tagen in Quito fliegen wir dann nach Galapagos.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hatten schon die Kupplung durchgetreten und waren bereit, hochzuschalten, als wir wieder ausgebremst wurden. Und zwar erneut von Fieber und Magenproblemen, diesmal bei Andrea. Also legten wir in Ba\u00f1os mal wieder einen Krankheitstag ein. Aber vorher durften wir in Riobamba noch mit dem Autoferro fahren. Dieser &#8220;Zug&#8221; ist ein Lastwagen auf Schienen mit 34 [&hellip;]<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[80,73,82,83,81,77],"class_list":["post-534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-south-america","tag-banos","tag-ecuador","tag-otavalo","tag-pailondeldiablo","tag-quito","tag-riobamba"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=534"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":557,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/534\/revisions\/557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}