{"id":506,"date":"2013-06-15T00:43:28","date_gmt":"2013-06-14T23:43:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfey.ch\/blog\/?p=506"},"modified":"2013-06-15T01:46:23","modified_gmt":"2013-06-15T00:46:23","slug":"halbzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/2013\/06\/15\/halbzeit\/","title":{"rendered":"Halbzeit"},"content":{"rendered":"<p>Unglaublich aber wahr &#8211; die H\u00e4lfte der f\u00fcnf Monate sind jetzt vorbei. Aber die gute Nachricht ist &#8211; es kommen noch 2 1\/2 Monate und vier L\u00e4nder \ud83d\ude42<\/p>\n<h2>Inka Jungle Tour Tag 1<\/h2>\n<p>Gestartet haben wir unsere Tour auf 4100 Meter, wo wir unsere Drahtesel besteigen durften. Im Nebel bei k\u00fchlen Temperaturen ging es mit Pullover und Jacke die Passstrasse bergab und mit jeder Kurve wurde es etwas w\u00e4rmer und feuchter, bis wir schliesslich auf 1500 Meter im T-Shirt die letzten Meter bergauf fahren durften und so ziemlich verschwitzt ankamen. Sofort mussten wir wieder Insektenschutz auftragen, um Bissen zu entgehen. Mit dem Minibus ging dann der Transfer weiter nach Santa Maria. Nach dem Mittagessen war der Grossteil unserer Gruppe dann mit dem gegenseitigen Kennenlernen besch\u00e4ftigt &#8211; in der einzigen Bar im Dorf. Endlich mussten wir nachts nicht mehr frieren.<\/p>\n<h2>Inka Jungle Tour Tag 2<\/h2>\n<p>Um halb acht waren wir schon wieder auf den Beinen und in RIchtung Santa Teresa unterwegs &#8211; angek\u00fcndigt als neunst\u00fcndige Wanderung. Die effektive Wanderzeit betrug am Schluss gut f\u00fcnf Stunden, die restliche Zeit wurde gef\u00fcllt mit erkl\u00e4renden Pausen zur umliegenden Flora und Fauna sowie Gruppenfotos. Unter anderem w\u00e4chst hier tonnenweise Coca und ebenso Kaffee (weshalb wir nicht verstehen, warum es hier fast ausschliesslich Nescafe gibt, grrr).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-185543.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-185543.jpg\" alt=\"20130614-185543.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz vor der langersehnten heissen Quelle mussten wir noch eine kleine Mutprobe bestehen und die Schlucht in einem &#8220;Cable Car&#8221; (so wurde es vorher angek\u00fcndigt) \u00fcberqueren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-190232.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-190232.jpg\" alt=\"20130614-190232.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ersch\u00f6pft erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang dann doch noch die heissen Quellen und durften baden und erschreckenderweise sogar mit Seife duschen &#8211; gemeinsam mit fast der gesamten Bev\u00f6lkerung von Santa Teresa.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-190429.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-190429.jpg\" alt=\"20130614-190429.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einem m\u00e4ssigen Abendessen fielen wir halbtot ins Bett.<\/p>\n<h2>Inka Jungle Tour Tag 3<\/h2>\n<p>Am dritten Tag wird eine optionale (und nat\u00fcrlich zus\u00e4tzlich kostenpflichtige) Zipline angeboten &#8211; die Alternative ist, drei Stunden lang der Strasse zu folgen. Ausser einem willensstarken Amerikaner, der mit einem der Guides lief, hat sich der Rest f\u00fcr die Spassalternative entschieden. So sausten wir nach einem steilen Aufstieg mit bis zu 80 km\/h vier mal \u00fcber die Schlucht. Mit einer Gruppe von ca. 20 Personen dauert dies eine Weile.<\/p>\n<p>Um nicht ganz lethargisch zu werden, durften wir anschliessend noch 2 1\/2 Stunden ins Tal wandern, bis wir Aguas Calientes (oder Machu Picchu Pueblo) erreichten. Nach dem Abendessen kam noch ein kleiner organisatorischer Schock auf uns zu. Es war Sonntag und unsere Guides hatten vers\u00e4umt, die Eintrittstickets f\u00fcr Machu Picchu ausdrucken zu lassen. Da die Verwaltung bereits geschlossen war, hatten sie ein Problem. Denn am n\u00e4chsten Morgen sollte es bereits um 4:30 los gehen. So mussten wir mit dem Versprechen ins Bett gehen, dass sich das Problem am Morgen aufl\u00f6sen w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>Inka Jungle Tour Tag 4<\/h2>\n<p>P\u00fcnktlich um 4:30 liefen wir vom Hotel los, um den Aufstieg zum Machu Picchu um 5 Uhr bei \u00d6ffnung der Pforte zu beginnen. Dort angekommen, durften wir uns in die Schlange stellen w\u00e4hrend unser Guide den Portier \u00fcberzeugte, dass wir ohne Tickets passieren durften.<\/p>\n<p>Nach 1700 Stufen und einer knappen Stunde Aufstieg erreichten wir den echten Eingang zu Machu Picchu. Dort erwartete uns der zweite Guide &#8211; mit den Eintrittstickets! So konnten wir doch rechtzeitig auf unsere gef\u00fchrte Tour starten &#8211; vor dem Sonnenaufgang. Nach kurzer Zeit kam dann die Sonne und vers\u00fcsste uns den Ausblick.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-191912.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-191912.jpg\" alt=\"20130614-191912.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach der F\u00fchrung, wo wir die einzelnen Tempelanlagen innerhalb von Machu Picchu erkl\u00e4rt bekamen, hatten einige von uns noch Zusatztickets, um den bekannten Berg neben Machu Picchu &#8211; Huaynapicchu &#8211; zu besteigen. Nach den bereits gelaufenen Stufen hatten wir nun eigentlich keine grosse Lust mehr auf Stufen, aber stellten uns trotzdem dieser Aufgabe, da wir unter den 400 priviligierten Personen an dem Tag waren, die dies durften. 30 Minuten sp\u00e4ter wurden wir mit einer guten Sicht \u00fcber die gesamte Anlage von Machu Picchu und das ganze Tal belohnt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-192724.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-192724.jpg\" alt=\"20130614-192724.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da unsere Beine nun warmgelaufen waren, liefen wir die 1700 Stufen nach Aguas Calientes zur\u00fcck, wo wir uns mit einem Burger belohnten.<\/p>\n<p>Die Fahrt zur\u00fcck nach Cusco ging mit dem Zug &#8211; aber nicht bis nach Cusco. In Pacha war Schluss, der Rest der Fahrt wurde mit dem Ersatzbus zur\u00fcckgelegt, da die Strecke durch einen Bergrutsch versch\u00fcttet war. Sehr m\u00fcde kamen wir in Cusco an und erfroren fast.<\/p>\n<h2>Lima<\/h2>\n<p>Nach 21 Stunden Busfahrt erreichten wir vor zwei Tagen Lima. Das Klima ist wieder gem\u00e4ssigt, allerdings ist es durchgehend bew\u00f6lkt. Die Stadt hat nicht so viel zu bieten, ausser allen Privilegien einer Grossstadt. So konnten wir hier wieder aus verschiedenen K\u00fcchen ausw\u00e4hlen, alle grossen amerikanischen Ketten sind auch sehr gut vertreten. Unter anderem gibt es hier ein kleines Chinatown &#8211; mit chinesischer K\u00fcche peruanischer Art.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-193928.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/20130614-193928.jpg\" alt=\"20130614-193928.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>So haben wir uns gr\u00f6sstenteils ausgeruht und fahren heute Nacht nach Chiclayo, ebenso an der K\u00fcste, nur weiter n\u00f6rdlich. Hoffentlich sehen wir die Sonne dort wieder..<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unglaublich aber wahr &#8211; die H\u00e4lfte der f\u00fcnf Monate sind jetzt vorbei. 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