{"id":347,"date":"2013-05-05T23:06:41","date_gmt":"2013-05-05T22:06:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfey.ch\/blog\/?p=347"},"modified":"2013-05-06T00:38:39","modified_gmt":"2013-05-05T23:38:39","slug":"2500","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/2013\/05\/05\/2500\/","title":{"rendered":"2500+"},"content":{"rendered":"<p>San Pedro de Atacama ist ein kleines Touristendorf inmitten der Atacamaw\u00fcste in dessen Umgebung sich unz\u00e4hlige Naturattraktionen befinden. Daher besteht der Alltag eines Reisenden hier zumeist aus organisierten Tagesausfl\u00fcgen an ebendiese. Die gr\u00f6sste Herausforderung ist allerdings, den &#8220;richtigen&#8221; Veranstalter f\u00fcr die jeweilige Tour zu finden, denn scheinbar bietet fast jeder alles an. Die H\u00e4lfte des ersten Tages haben wir also mit Recherchen verbracht und uns ein Programm f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage zusammengestellt. Trotz den Touristenmassen (welche in der Hochsaison wohl noch gr\u00f6sser ausfallen) herrscht ein angenehm entspanntes Klima. Eventuell liegt das an der H\u00f6he von 2500 m\u00fcM, die einen zu einer ruhigeren Gangart zwingt.<\/p>\n<h2>Tag 1: Valle de la Muerte &#8211; Valle de la Luna<\/h2>\n<p>Die erste Tour f\u00fchrte uns zun\u00e4chst in das Tal des Todes in der Atacamaw\u00fcste. Der Name kommt von den unz\u00e4hligen Grabst\u00e4tten der ehemaligen indigenen Bev\u00f6lkerung, die durch Steinh\u00fcgel gekennzeichnet sind. Der Ort hat f\u00fcr &#8220;Los Indigenos&#8221; immer noch eine spirituelle Bedeutung, da er direkt auf der Achse zwischen Volcano Likancabur und einem Berg auf der anderen Seite des Tals (wer kennt den Namen?) liegt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-182625.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-182625.jpg\" alt=\"20130505-182625.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach ging es mit unseren etwas anstrengenden Mitreisenden (eine fussfaule brasilianische Grossfamilie und zwei durchgehend schnatternde amerikanerische Studentinnen) weiter in das Tal des Mondes. Dieses Tal soll der Landschaft auf dem Mond gleichen, was unter anderem die NASA dazu bewegt hatte, in unmittelbarer N\u00e4he den Mars Rover zu testen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-183222.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-183222.jpg\" alt=\"20130505-183222.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem wir (zur grossen Freude der Brasilianer) eine Sandd\u00fcne erklommen hatten, durften wir hier noch den Sonnenuntergang bestaunen, bevor es zur\u00fcck ins Dorf ging.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-183742.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-183742.jpg\" alt=\"20130505-183742.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Tag 2: Altiplano y Lagunas Miscanti y Mi\u00f1iques<\/h2>\n<p>Diese ganzt\u00e4gige Tour startete fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen und begann zun\u00e4chst mit einer l\u00e4ngeren Anfahrt in die Salar de Atacama. Dort konnten wir an der Laguna Chaixa Flamingos beim Fr\u00fchst\u00fcck beobachten. Interessanter Wissenshappen: Das Wasser der Laguna wird von umliegenden Vulkanen mit Schwefel und anderen Mineralien angereichert, die von diesen Flamingos verdaut und gasf\u00f6rmig wieder ausgeschieden werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-184131.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-184131.jpg\" alt=\"20130505-184131.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Salzablagerungen im gesamten Tal haben eine spezielle Struktur und sind mit Staub und Sand verunreinigt, weshalb sie braungrau statt weiss sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-184915.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-184915.jpg\" alt=\"20130505-184915.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes ging es in die H\u00f6he, zu der Hochenebene der Vulkane Miscanti und Mi\u00f1iques auf 4200 m\u00fcM, die wir mit dem Bus langsam erklommen haben, um Symptome der H\u00f6henkrankheit zu vermeiden. Beide Vulkanen haben ihre eigene Lagune, die jeweils gleich heisst, wie der Vulkan. Hier br\u00fcten enten\u00e4hnliche V\u00f6gel auf kleinen Nestern inmitten des Sees, um den Attacken des Zorro Culpeo (oder Andenschakal) zu entkommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-185509.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-185509.jpg\" alt=\"20130505-185509.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-185524.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-185524.jpg\" alt=\"20130505-185524.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Mittagessen besuchten wir noch die Salar de Talar, welche aber neben den anderen Sehensw\u00fcrdigkeiten verblasste. Die Heimreise \u00fcber die D\u00f6rfer Socaire und Toconao hatte Kaffeefahrtcharakter, dort h\u00e4tte man noch diverse artesanale Fertigungen einkaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Tag 3: El Tati\u00f3<\/h2>\n<p>Bereits um 4 Uhr wurden wir am n\u00e4chsten Morgen vor unserem Hostal mit einem etwas in die Jahre gekommenen Tourbus abgeholt. Diese Tour hatten wir mit einem billigeren Anbieter gebucht, und dies war das erste Anzeichen daf\u00fcr. Die holprige 1 1\/2 st\u00fcndige Fahrt f\u00fchrte direkt auf 4300 m\u00fcM zu dem drittgr\u00f6ssten (und h\u00f6chstgelegensten) Geysirfeld der Welt, wo unser Bus neben vielen weiteren wohl der heruntergekommenste war. W\u00e4hrend keiner der Geysire hier besonders gross oder hoch dampft\/spritzt, ist deren Anzahl und die Gesamtfl\u00e4che des Feldes beeindruckend. Nach einer kurzen Besichtigung im Schneckentempo (wieder der H\u00f6he geschuldet) haben wir uns beim Fr\u00fchst\u00fcck an unsere Cocateetassen geklammert, um nicht zu erfrieren, da die Sonne noch eine Weile auf sich warten liess.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-191256.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-191256.jpg\" alt=\"20130505-191256.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um unsere F\u00fcsse wieder zu entfrieren, haben wir uns dann ein warmes Bad in einer heissen Quelle am Rande des Feldes geg\u00f6nnt, selbstverst\u00e4ndlich nicht alleine. Der Einstieg in das von 86 Grad auf ca. 30 Grad abgek\u00fchlte Wasser war sehr angenehm, der Ausstieg in ca. 0 Grad Umgebungstemperatur ist uns deutlich schwerer gefallen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-191851.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-191851.jpg\" alt=\"20130505-191851.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der Weiterfahrt nach Machuca haben wir noch einen Zorro Culpeo und diverse Vicu\u00f1as (ein nur in der Hochebene ab 3000 m lebender Verwandter des Lamas) gesehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-192552.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-192552.jpg\" alt=\"20130505-192552.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-192710.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/20130505-192710.jpg\" alt=\"20130505-192710.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das einzig Sehenswerte an Machuca, dem n\u00e4chsten von Touristen \u00fcberschwemmten Bergdorf, waren die domestizierten Lamas der Dorfbewohner.<\/p>\n<h2>Tag 4: Ruhetag<\/h2>\n<p>Heute ist Sonntag und somit Ruhetag. Ausser in der Kirche waren wir heute nirgends. Stimmt wirklich.<\/p>\n<p>Morgen fr\u00fch um 8 Uhr fahren wir auf die n\u00e4chste organisierte Tour, diesmal jedoch \u00fcber drei Tage und ohne R\u00fcckkehr nach San Pedro de Atacama. Das Ziel ist Uyuni in Bolivien, auf dem Weg besichtigen wir die Salar de Uyuni und weitere Lagunen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>San Pedro de Atacama ist ein kleines Touristendorf inmitten der Atacamaw\u00fcste in dessen Umgebung sich unz\u00e4hlige Naturattraktionen befinden. Daher besteht der Alltag eines Reisenden hier zumeist aus organisierten Tagesausfl\u00fcgen an ebendiese. Die gr\u00f6sste Herausforderung ist allerdings, den &#8220;richtigen&#8221; Veranstalter f\u00fcr die jeweilige Tour zu finden, denn scheinbar bietet fast jeder alles an. Die H\u00e4lfte des [&hellip;]<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[26,45,42,44,43,119,39,46,120,47,41,48],"class_list":["post-347","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-south-america","tag-chile","tag-eltatio","tag-machuca","tag-miniques","tag-miscanti","tag-travel","tag-sanpedrodeatacama","tag-socaire","tag-south-america","tag-toconao","tag-valledelaluna","tag-valledelamuerte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=347"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":377,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347\/revisions\/377"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfey.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}